Info zum Buch!
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Leseporbe!
Brief I
An Claudine
Meine geliebte Claudine, in den spätherbstlichen Tagen des Jahres 1938 will ich beginnen, Dir diese Briefe zu schreiben, die ein Zeugnis geben sollen von dem, was so prägend für mein und auch Dein Leben war.
Viel konnte ich Dir auf unseren Reisen nicht erzählen; ständig fürchtete ich, dass unsere nähere Umgebung mithören würde oder Dein liebes und vertrauensvolles Wesen zu schnell delikate Informationen preisgeben könnte.
Wir waren auf der Flucht, Claudine, unser ganzes Leben, so wie auch andere Freunde und Weggefährten des Kronprinzen von Österreich-Ungarn, meinem geliebten Rudolf, nach dessen Tod auf der Flucht waren. Es ist falsch, was gemeinhin überliefert wird, Rudolf habe einen Doppelselbstmord mit Mary Vetsera begangen.
Ich selbst war anwesend in jener Mordnacht und Rudolfs Tod ist ein ...
Blut & Champagner
Briefe über den Mord an Kronprinz Rudolf
Tatsachenroman
ISBN 978-3-932313-45-5
MatrixMedia Verlag
Inhaltsangabe:
Brief II
Die Idylle und die Zäsur
Brief III
Ein Hurenhaus in Wien
Brief IV
Wiener Kreise
Brief V
Monolog der Madame Chantal
Brief VI
Julius Andrassy und Graf v. Bartko
Brief VII
Louise "Gräfin Bartko" in London
Brief VIII
Das Vermächtnis
Brief IX
Kronprinz Rudolf
Brief X
Das Verbrechen an König Ludwig II.
Brief XI
Kronprinz Rudolf in Blut & Champagner
Historisches:
Nachtrag von Claudine Bartko
Äußerungen von Zeitzeugen un deren Nachwirken
Pressetext zum Buch!
Zahlreiche Legenden, Mythen und Spekulationen ziehen sich über den Tod Rudolfs von Österreich-Ungarn durch die Geschichtsschreibungen. Die Theorien und Gerüchte über die damalige Todesnacht im Januar 1889 auf Schloss Mayerling schimmern in bunten Farben, ohne doch eine zweifelsfreie Interpretation leisten zu können.
Oftmals vermag ein Mosaikstein die Wege der Geschichtsforschung auf die richtige Fährte zu bringen. Dieses Buch behauptet, ein solcher Mosaikstein zu sein. Die in ihm enthaltenen Informationen entstammen aus Begegnungen und Gesprächen zwischen einer älteren Dame und dem Musikmanager Nikolaus Fischer Graf von Montfort und seinem Freund, dem Musiker Jürgen Marcus. Jene ältere Dame stellte sich den beiden Freunden auf einer gemeinsamen Schiffsreise als die Tochter einer langjährigen Intimfreundin des Kronprinzen Rudolf vor. Diese Intimfreundin, genannt Gräfin Bartko, vermachte erst zu ihrem Lebensende ihr Wissen um die Umstände Rudolfs Todesnacht an ihre Tochter Claudine, teils in Fragmenten, Briefen oder Erzählungen. Gräfin Bartko war, wie viele andere aus dem intellektuellen und liberalen Dunstkreis von Kronprinz Rudolf, auf lebenslanger Flucht vor der Geheimpolizei Österreichs. Rudolfs Tod wurde von seinen liberal denkenden Gesinnungsgenossen als politischer Mord interpretiert.
Die in diesem Buch enthaltenen Briefe sind Rekonstruktionen aus dem teils schriftlichen wie mündlich überlieferten Nachlass der Gräfin Bartko an ihre Tochter Claudine, von Nikolaus Fischer Graf von Montfort niedergeschrieben und durch den Verlag erneut redigiert. Wie sehr und weit reichend der Fall Rudolf von Österreich eine noch bis in unsere Tage diplomatisch hoch sensible Rolle spielt, lässt sich auch daran ersehen, dass der jüngst verstorbene und älteste Sohn des letzten Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, Otto von Habsburg, die Mordwaffe, durch die Kronprinz Rudolf umgekommen war, unter Verschluss gehalten haben soll.
Zum Inhalt
Der Musikmanager Nikolaus Fischer Graf von Montfort und sein Freund, der Musiker Jürgen Marcus, begegnen auf einer Kreuzfahrt eine ältere Dame, die sich ihnen als letzte und jüngste Tochter der Gräfin Bartko vorstellt. Sie erzählt den beiden Reisenden von den wahren Hintergründen des Todes von Kronprinz Rudolf von Österreich (1858 – 1889).
Nach ihren Schilderungen soll ihre Mutter, Gräfin Bartko, als vertraute und langjährige Freundin des Kronprinzen Rudolf die Todesnacht miterlebt haben. Diese sei im Näheren eine Mordnacht gewesen, deren wahre Umstände von der K. und K. Regierung in Wien vertuscht worden sind. Eine Reihe von Indizien, auch Reaktionen von Zeitzeugen, Freunden und Gesinnungsgenossen des ermordeten Kronprinzen lassen eine österreichische Verstrickung erahnen.
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Weltbild
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